Nachdem die V3-Prototypen vom Reichsverband der Automobilindustrie (RDA) auf Herz und Nieren getestet wurden, erhielt Porsche den Auftrag 30 Prototypen für die weitere Erprobung und Entwicklung des KDF-Wagens herzustellen. Die 30 Fahrzeuge der Porsche Versuchsserie „Typ E60 V30“ wurden einige Zeit später der Deutschen Wehrmacht übergeben und wechselweise von einem 200 Fahrer starken Versuchsteam unter härtesten Bedingungen getestet. Die Scheinwerfer waren im Vergleich zum V3 in die Kotflügel gewandert und hatten so ihre endgültige Position erreicht. Ziel dieser Versuchsfahrten war es die Grundkonstruktion und die verwendeten Materialien des „Volkswagens“ auf ihre Langlebigkeit zu prüfen und weitere Verbesserungen in die laufende Entwicklung einfließen zu lassen. Genau so wie die Fahrzeuge der V3-Serie bewährten sich auch die V30-Prototypen. Ein weiterer, wichtiger Schritt hin zum KDF-Wagen war getan. Wie bereits die drei Exemplare der V3-Testreihe so wurden auch sämtliche 30 Fahrzeuge der V30-Serie nach Beendigung der Testfahrten aus Furcht vor Industriespionage vernichtet. Originalgetreue Nachbauten des V3 und des V30 sind heute im Zeithaus der Autostadt Wolfsburg zu besichtigen.