Im Auftrag des Reichsverbands der deutschen Automobilindustrie (RDA) entstand 1935/36 bei der Dr.Ing.h.c.F.Porsche GmbH in Stuttgart der Prototyp eines "deutschen Volkswagens". Grundlage dafür war ein von Ferdinand Porsche dem Reichsverkehrsministeriums bereits 1934 vorgelegtes Exposé. Darin hatte der Konstrukteur einen "Gebrauchswagen mit normalen Abmessungen, aber verhältnismäßig geringem Gewicht" definiert. Die ersten Versuchswagen nach dieser Vorgabe entstanden in der Garage von Porsches Villa am Stuttgarter Killesberg: V1 und V2 mit noch unbefriedigenden Ergebnissen, drei Exemplare des V3 hingegen beendeten im Oktober 1936 Dauer-Erprobungsfahrten im Schwarzwald vielversprechend.
V3 glich bereits weitgehend den späteren Vorserienwagen VW30 und dem Volkswagen in seiner endgültigen Form (Typ 60): luftgekühlter, im Heck angeordneter Boxermotor, Einzelradaufhängungen mit Drehstabfederung, Käfer-Form der Karosserie.
Nach erfolgreichen Erprobungen wurden alle Prototypen aus Furcht vor Industrie-Spionage zerstört.