Der Porsche 956 C war ein Sportwagenprototyp, der Anfang der achtziger Jahre mehrfach die FIA-Sportwagen-Weltmeisterschaft gewinnen konnte.
Im Laufe des Motorrennsports wurden die Reglements mehrmals geändert. Ab 1982 wurden die Sport- und Tourenwagen anstatt der bisherigen Gruppen 1 bis 6 von der FIA in drei Kategorien, die Gruppen A, B und C eingeteilt. Dabei bildete die Gruppe C die Kategorie für Sport-Prototypen, die auf Motorseite wenig Einschränkungen unterlagen. Für diese neue Gruppe wurde der Porsche 956 C (wie auch Ford C 100 und Lancia LC 2) konzipiert.
Der neue 2649-cm³-Motor mit Doppelturbo-/Biturboaufladung, der 455 kW (620 PS) bei einer Drehzahl von 8000 1/min leistete, wurde bereits 1981 erfolgreich in einem alten Porsche 936 erprobt, mit einem Sieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans durch Jacky Ickx und Derek Bell.