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* Hanomag Am 10.März 1871 wurde dann die Hannoversche Maschinenbau-Actien-Gesellschaft vormals Georg Egestorff von einem Bankenkonsortium gegründet. Im Jahr 1904 wurde durch Erich Metzeltin die Telegraphenadresse aus Kostengründen auf Hanomag verkürzt; seit 1912 wurde Hanomag dann auch als Briefadresse verwendet. 1934 wurde die Aktienmehrheit des zu diesem Zeitpunk wirtschaftlich angeschlagenen Werks durch den Bochumer Verein übernommen. Die Hanomag war damit bis in die Nachkriegszeit Teil der Vereinigten Stahlwerke. Vor und während des Zweiten Weltkriegs produzierte die Niedersächsische Maschinenfabrik Hannover (NMH) - Tochterfirma der Hanomag - Panzer und sonstiges Kriegsgerät in Linden, Badenstedt, Wülfel und Laatzen. Die Firma wurde nach 1945 demontiert.
1958 wurde Hanomag von Rheinstahl übernommen, 1965 die Nutzfahrzeugmarke Tempo integriert. 1969 fusionierten innerhalb des Rheinstahl-Konzerns die Nutzfahrzeug-Sparten von Hanomag und den Henschel-Werken zur Hanomag-Henschel Fahrzeugwerke GmbH (HHF), an der sich Daimler-Benz zunächst beteiligte und diese bis 1971 komplett übernahm. Ab 1970 wurden nach und nach Mercedes-Dieselmotoren (BR 8) in die Hanomag-Henschel-Fahrzeuge eingebaut, beispielsweise in die Harburger Transporter. 1974 verschwand der Markenname Hanomag-Henschel. Zu später Berühmtheit gelangte das Lkw-Modell "Kurier" von Hanomag durch seine Rolle als Fahrzeug von Meister Röhrich in den Werner-Filmen und -Büchern.
Quelle und Foto: wikipedia.de
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